Mit Eva Sigrist

Erzählungen und Novellen erlauben den besonders genauen Blick auf den ganzen Text. In ihren literarischen Mikrokosmen lassen sich besonders gut Komposition, sprachliche und stilistische Mittel erkennen. Und im Gespräch wird offenbar, dass in der Kürze nicht nur die Würze, sondern auch das Meisterwerk liegen kann. 

Bereits gelesene Titel in alphabetischer Reihenfolge:

Ilse Aichinger, Knöpfe (1953)

Ilse Aichinger, Spiegelgeschichte (1952)

Ilse Aichinger, Wo ich wohne (1963)

Kjell Askildsen, Eine weite, verlassene Landschaft (1991)

Ingeborg Bachmann, Alles (1959)

Lucia Berlin, Gut und schlecht (60/70er Jahre)

Heinrich Böll, Nicht nur zur Weihnachtszeit (1952)

Wolfgang Borchert, Schischyphusch (1946)

Bertolt Brecht, Die Bestie (1928)

Alphonse Daudet, Die drei stillen Messen (1866)

Annette von Droste-Hülshoff, Die Judenbuche (1842)

Friedrich Dürrenmatt, Der Tunnel (1952)

Gustave Flaubert, Ein schlichtes Herz (1877)

Marlen Haushofer, Wir töten Stella (1958)

Judith Hermann, Sommerhaus später (1998)

Wolfgang Hildesheimer, Ich trage eine Eule nach Athen (1952)

Wolfgang Hildesheimer, Ich schreibe kein Buch über Kafka (1952)

James Joyce, Eine kleine Wolke (1914)

Franz Kafka, Die Verwandlung (1915)

Eduard von Keyserling, Im stillen Winkel (1918)

Jhumpa Lahiri, Bei Mrs.Sen (2000)

Siegfried Lenz, Die Ferne ist nah genug (1954)

Thomas Mann, Luischen (1900)

Clemens Meyer, In den Gängen (2008)

Arthur Miller, Ich brauche dich nicht mehr (1959)

Eduard Mörike, Mozart auf der Reise nach Prag (1855)

Terézia Mora, Das Geschenk oder: Die Göttin der Barmherzigkeit zieht um (2016)

Alice Munro, Was in Erinnerung bleibt (2001)

E.A.Poe, Der Untergang des Hauses Usher (1842)

Lutz Seiler, Die Zeitwaage (2009)

Anton Tschechow, Jonytsch (1898)

Oscar Wilde, Lord Arthur Saviles Verbrechen (1887)

Gabriele Wohmann, Ein Fall von Chemie (1974)