coronabedingt verschoben vom März 2020 auf:

Sonntag, 23. August 2020  I   11 Uhr   I   Einlass: 10.30 Uhr II Stadthalle Oberursel I Rathausplatz 2

Eintritt: 8 Euro

Vorverkauf: Buchhandlung Libra I Rathausplatz 7 und Buchhandlung Bollinger I Hohemarkstraße 151

ERZÄHLUNG.MACHT. IDENTITÄT – unter diesem  Thema stehen die Zweiten Oberurseler Literaturtage vom 18. bis 23. August 2020 (Corona-Verschiebung), die dieses Mal unter der Federführung des Kultur- und Sportfördervereins Oberursel in der BRASSERIE der Stadthalle stattfinden. Sieben Oberurseler Institutionen sind mit von der Partie und bieten sieben  „Events“ rund um die Literatur.

Wie durch Erzählen Identität entsteht. Diese spannende Frage versuchen wir mit den Werken zweier großer Gegenwartsautoren zu beantworten:  Was verbindet Peter Kurzecks (1943-2013) obsessiver Versuch, in seinem Romanzyklus „Das alte Jahrhundert“ die eigene Lebens-Zeit, den eigenen Lebens-Raum schreibend festzuhalten und zu bewahren mit Andreas Maiers Suche nach dem eigenen ICH in dessen auf elf Bände angelegtem, autofiktivem Projekt „Die Ortsumgehung“?  Dem wird Ulrich Sonnenschein, Redakteur und Moderator bei hr2 kultur, im Gespräch mit Andreas Maier nachgehen.

Sowohl Peter Kurzecks letzter, aus dem Nachlass herausgegebener, Zyklusband „Der vorige Sommer und der Sommer davor“, als auch Andreas Maiers Autofiktion  „Die Familie“ stehen dabei im Zentrum. Peter Kurzeck schreibt über zwei betörend schöne südfranzösische Sommer mit seiner Freundin Sibylle und der gemeinsamen Tochter Carina, zwei Sommer voller Glück im Alltäglichen – ein fragiles Glück vor der Trennung des Paares und der Auflösung der kleinen Familie. Andreas Maier ist mit dem siebten Ortsumgehungs-Band „Die Familie“  dagegen wieder in die Wetterau, in seinen Heimatort Friedberg zurückgekehrt und erzählt auf unvergleichliche Art von den Verwerfungen innerhalb (s)einer Familie in der alten Bundesrepublik der 70er und 80er Jahre. (Gudrun Dittmeyer)

Kooperation: Kultur- und Sportförderverein Oberursel